Montag, 14. September 2009
Ich bin heut irgendwie ein wenig genervt. Ich wollte soooo gern einen Sprachkurs (ich nehme mir noch nicht mal ne bestimmte Sprache vor, nur kein Französisch, Türkisch, Chinesisch oder Japanisch =/) an der Volkshochschule machen, aber durch den Blockunterricht hab ich da kaum Möglichkeiten =( Montag - Donnerstag darfs nicht sein und Freitag erst abends... und am Wochenende gibts sowieso nur, wenn überhaupt, Intensiv-Kurse und die will ich auch nicht =/ Und nachhause fahren kann ich dann auch nicht bzw. erst am Samstag (wenn ich nen Freitagabend-Kurs mache) und das lohnt sich ja dann auch nicht mehr =( Einen einzigen Spanischkurs hab ich gefunden, der wäre sogar hier und Freitags 17.00 Uhr. Dabei hab ich noch an anderen (groooßen) Volkshochschulen geschaut... Na ja, aber Spanisch ist doch eigentlich gut, es ist gleich hier in der Stadt und freitags... eigentlich sollte ich mich doch jetzt freuen oder nicht? Aber es kotzt mich gerade ein wenig an, dass ich für die nächsten drei Jahre nichts regelmäßiges machen kann =( Mhm... Und zum nur-jedes-2. Mal-hingehen sind diese Kurse zu teuer... Eigentlich ists ja so schon ziemlich teuer, aber ich wollte schon immer ne neue Sprache lernen =/ Jetzt könnte ich wieder über meine alte Schule meckern, die mir das nicht ermöglicht hat. Und dann könnte ich wieder die Schüler, die hier wohnen beneiden *seufz* Aber gut...
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Donnerstag, 10. September 2009
Jetzt hab ich mich gerade einigermaßen mit meiner Ausbildungsstätte angefreundet, da les ich nen bisschen und werd schon wieder ein wenig traurig =/ Andere bekommen schon so viele Aufgaben übertragen und ich...?! Würde auch gerne mal an die Ausleihe zum Beispiel. Okay, war ich für ca. 1 1/2 bis 2 Stunden schonmal, aber danach die Tage jetzt nicht mehr. Und bis ich das alleine darf, wird es wohl noch sehr lange dauern. Dann kommen schon manchmal die Gedanken, ob ich das nicht abbrechen sollte. Und dann gibts die Gedanken "Du ziehst das jetzt durch, nachher hast du deine FH-Reife, kannst in eine andere Bibliothek oder was anderes arbeiten, wenn du willst" Nur dann kommen mir halt auch Zweifel. Drei Jahre sind ne echt lange Zeit =/ Ach man... ich hab mir so viel Mühe mit meinen Bewerbungen gegeben, hab eine Ausbildungsplatz, den ich sicher hatte, abgelehnt und hab ganz, ganz viele Vorstellungsgespräche abgesagt =/ Ich hab 65 Bewerbungen geschrieben und davon vllt. 25 Absagen (allerdings davon nur ca. 5 von 35 aus Bibliotheken)?! Den Rest hab ich selber für diese eine Stelle abgesagt. Hmm...
Und irgendwie kann mir auch keiner helfen bzw. ich kann noch nicht mal mit jemandem drüber reden =/ Macht mich gerade wieder fertig. Aber abbrechen möchte ich ja eigentlich auch nicht, dann wäre alles umsonst gewesen und was soll ich dann machen? Dann steh ich vor dem nichts.
Nur was ich heute voll süß fand: Meine Mitazubine meinte, dass sie, wenns zeitlich passt, auch mal mit mir nach Calw fährt und mir alles zeigt und erklärt... so nett :) Und die andere Azubine hat mir auch viel Spaß, viel Glück usw. gewünscht und gesagt, dass ich das schon schaffe...
Aber irgendwie hat mir das jetzt doch ein wenig die Laune verdorben. Vielleicht sollte ich keine anderen Blogs lesen...
Und irgendwie kann mir auch keiner helfen bzw. ich kann noch nicht mal mit jemandem drüber reden =/ Macht mich gerade wieder fertig. Aber abbrechen möchte ich ja eigentlich auch nicht, dann wäre alles umsonst gewesen und was soll ich dann machen? Dann steh ich vor dem nichts.
Nur was ich heute voll süß fand: Meine Mitazubine meinte, dass sie, wenns zeitlich passt, auch mal mit mir nach Calw fährt und mir alles zeigt und erklärt... so nett :) Und die andere Azubine hat mir auch viel Spaß, viel Glück usw. gewünscht und gesagt, dass ich das schon schaffe...
Aber irgendwie hat mir das jetzt doch ein wenig die Laune verdorben. Vielleicht sollte ich keine anderen Blogs lesen...
Sonntag, 6. September 2009
Beerenstarkes Bloggen
So, nun hab ich auch endlich meinen Blog =)
Wieso? Ja, gute Frage… Also ich möchte hier vorallem über meine Ausbildung als Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste (kurz FaMI) berichten, die ich vor wenigen Tagen in einer Bibliothek begonnen habe.
Die erste Woche ist nun schon rum und na ja, es ging so. Den ersten Tag haben wir alle Ämter der Stadt besichtigt, was für mich größtenteils (außer die Bibliothek & das Archiv) langweilig war, da ich dort höchstwahrscheinlich nie mehr sein werde. Am zweiten Tag hatten wir (das heißt ich + sechs andere Azubis) eine EDV-Schulung, die ich auch sehr uninteressant fande. Man hätte den Inhalt gut und gerne in 10 Minuten lernen können und das ist leider nicht übertrieben. (Und gedauert hat die Schulung 7 Stunden… gut, mit 1 1/2 Stunden Pause dazwischen, aber trotzdem...)
Die anderen Auszubildenden sind ganz okay, jedoch konnte ich auch nicht viel mit ihnen anfangen. Sie machen alle etwas in Richtung Verwaltung und haben sich deshalb nur über die Ämter unterhalten, wo sie zuerst hinkommen usw. Und wenn sie das mal ausnahmsweise nicht gemacht haben, dann haben sie sich über die Berufsschule unterhalten und ich werde ja auf eine andere gehen.
Auf den dritten Tag hab ich mich am Abend zuvor schon sehr gefreut. Zuerst hatten wir ca. eine Stunde eine Führung, die ganz interessant war und anschließend ging es endlich in die Bibliothek. Dort meldete ich mich zuerst an der Theke, wurde dann nach oben geschickt. Mein Schreibtisch war noch vollgeräumt von Bastelarbeiten, was ich allerdings nicht schlimm fand. Dann zeigte mir die gerade fertig gewordene Auszubildende die Bibliothek mit den Systematiken. Schließlich durfte ich Romane und Taschenbücher einstellen. Anschließend schnitt ich ein paar A3-Blätter zurecht für den Drucker und danach konnte ich schon Mittagspause machen. Dazu setzte ich mich in den „Pausenraum“, der eigentlich so eine Art Küche ist. Die Azubine aus dem 2. Lehrjahr saß auch dort, aber da sie einen Brief schrieb, wollte ich sie lieber nicht unterbrechen. Nachdem ich gegessen hatte, fing ich an mein Buch weiterzulesen, da ich eine Stunde Mittagspause machen muss wegen des Jugendschutzes. Nach einer Weile kam noch eine Mitarbeiterin, die sich wenig später mit der Azubine aus dem 2. Lehrjahr unterhielt. Irgendwie kam ich mir ein klein wenig ignoriert vor, aber da es auch nicht mein Thema war, konnte ich auch nicht wirklich mitreden.
Den restlichen Nachmittag schnitt ich zusammen mit der Azubine aus dem 2. Lehrjahr Schilder für die Kinderbibliothek aus. Irgendwie kamen wir dann dabei doch ins Gespräch und ich finde sie richtig nett :) Was ich aber eigentlich etwas komisch fand, war, dass mir noch nichtmal jemand meine Arbeitszeiten für den nächsten Tag erklären konnte und mir auch sonst eigentlich gar nichts erklärt wurde (vom Organisatorischen her). Ich habe dann alles die Azubine gefragt (sonst waren die meisten Mitarbeiter schon nachhause).Am nächsten Tag habe ich wieder Romane & Taschenbücher einsortert, war mit der Azubine (aus dem 2. Lehrjahr) Pralinen für den Chef kaufen (da er Geburtstag hatte) und habe CDs repariert. Morgens kam ich mir erst etwas nutzlos vor, da eine Bibliothekarin dann keine Zeit hatte, die anderen sich über die Umgestaltung der Kinderbibliothek unterhielten und ich nicht genau verstanden hab worum es geht und ich auch nur da neben stehen oder sitzen konnte. Nicht gerade tolles Gefühl.
Im Großen und Ganzen kam ich mir ein bisschen „reingeworfen“ vor. Mir wurden die Mitarbeiter nicht so richtig vorgestellt und auch sonst fühlt sich keiner so recht für mich zuständig, nur die Azubine, die ja eigentlich nur ein Jahr älter ist als ich. Ohne sie wäre ich echt total verloren gewesen, jetzt die zwei Tage. Ich hoffe, es lag bisher auch nur daran, dass der Chef (mein Ausbilder) nicht da war… Morgen kommt er wieder aus dem Urlaub, die Azubine aus dem 3. Lehrjahr auch und wir bekommen eine Praktikantin aus Frankreich, die für ein halbes Jahr bleibt. Ich bin schon recht gespannt auf drauf, jedoch freue ich mich im Moment aber doch nicht so richtig. Da sind dann doch so Gedanken wie „Und wenn es so weiter geht wie bisher? Wenn ich wieder so daneben stehen muss?“. Ich hoffe aber wirklich, dass es besser wird. Also ich weiß ja auch nicht, vielleicht sollte es nicht so schlimm sein nur daneben zu stehen, aber daneben stehen und nicht mitreden zu können ist ein scheiß Gefühl =/ Und wenn man dann noch liest, dass sich in anderen Bibliotheken viel Zeit für die Auszubildenden genommen wird und wie nett doch alle sind… Das hat mich Freitagabend dann doch schon sehr fertig gemacht, sodass ich einfach weinen musste.
Ich hoffe wie gesagt wirklich, dass es besser wird. Es kann doch nicht sein, ich hab mir so viel Mühe mit meinen Bewerbungen gegeben, bin 200km weit von meinen Eltern weggezogen, hab eine Menge Vorstellungsgespräche abgesagt, hab einen Ausbildungsplatz, den ich schon sicher hatte, abgesagt und alles damit ich jetzt einen Ausbildungsplatz hab, der mir nicht gefällt? Liegt ja nicht am Beruf… Falls es mir wirklich auch in den nächsten Wochen nicht besser werden sollte, weiß ich wirklich nicht mehr weiter.
Wieso? Ja, gute Frage… Also ich möchte hier vorallem über meine Ausbildung als Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste (kurz FaMI) berichten, die ich vor wenigen Tagen in einer Bibliothek begonnen habe.
Die erste Woche ist nun schon rum und na ja, es ging so. Den ersten Tag haben wir alle Ämter der Stadt besichtigt, was für mich größtenteils (außer die Bibliothek & das Archiv) langweilig war, da ich dort höchstwahrscheinlich nie mehr sein werde. Am zweiten Tag hatten wir (das heißt ich + sechs andere Azubis) eine EDV-Schulung, die ich auch sehr uninteressant fande. Man hätte den Inhalt gut und gerne in 10 Minuten lernen können und das ist leider nicht übertrieben. (Und gedauert hat die Schulung 7 Stunden… gut, mit 1 1/2 Stunden Pause dazwischen, aber trotzdem...)
Die anderen Auszubildenden sind ganz okay, jedoch konnte ich auch nicht viel mit ihnen anfangen. Sie machen alle etwas in Richtung Verwaltung und haben sich deshalb nur über die Ämter unterhalten, wo sie zuerst hinkommen usw. Und wenn sie das mal ausnahmsweise nicht gemacht haben, dann haben sie sich über die Berufsschule unterhalten und ich werde ja auf eine andere gehen.
Auf den dritten Tag hab ich mich am Abend zuvor schon sehr gefreut. Zuerst hatten wir ca. eine Stunde eine Führung, die ganz interessant war und anschließend ging es endlich in die Bibliothek. Dort meldete ich mich zuerst an der Theke, wurde dann nach oben geschickt. Mein Schreibtisch war noch vollgeräumt von Bastelarbeiten, was ich allerdings nicht schlimm fand. Dann zeigte mir die gerade fertig gewordene Auszubildende die Bibliothek mit den Systematiken. Schließlich durfte ich Romane und Taschenbücher einstellen. Anschließend schnitt ich ein paar A3-Blätter zurecht für den Drucker und danach konnte ich schon Mittagspause machen. Dazu setzte ich mich in den „Pausenraum“, der eigentlich so eine Art Küche ist. Die Azubine aus dem 2. Lehrjahr saß auch dort, aber da sie einen Brief schrieb, wollte ich sie lieber nicht unterbrechen. Nachdem ich gegessen hatte, fing ich an mein Buch weiterzulesen, da ich eine Stunde Mittagspause machen muss wegen des Jugendschutzes. Nach einer Weile kam noch eine Mitarbeiterin, die sich wenig später mit der Azubine aus dem 2. Lehrjahr unterhielt. Irgendwie kam ich mir ein klein wenig ignoriert vor, aber da es auch nicht mein Thema war, konnte ich auch nicht wirklich mitreden.
Den restlichen Nachmittag schnitt ich zusammen mit der Azubine aus dem 2. Lehrjahr Schilder für die Kinderbibliothek aus. Irgendwie kamen wir dann dabei doch ins Gespräch und ich finde sie richtig nett :) Was ich aber eigentlich etwas komisch fand, war, dass mir noch nichtmal jemand meine Arbeitszeiten für den nächsten Tag erklären konnte und mir auch sonst eigentlich gar nichts erklärt wurde (vom Organisatorischen her). Ich habe dann alles die Azubine gefragt (sonst waren die meisten Mitarbeiter schon nachhause).Am nächsten Tag habe ich wieder Romane & Taschenbücher einsortert, war mit der Azubine (aus dem 2. Lehrjahr) Pralinen für den Chef kaufen (da er Geburtstag hatte) und habe CDs repariert. Morgens kam ich mir erst etwas nutzlos vor, da eine Bibliothekarin dann keine Zeit hatte, die anderen sich über die Umgestaltung der Kinderbibliothek unterhielten und ich nicht genau verstanden hab worum es geht und ich auch nur da neben stehen oder sitzen konnte. Nicht gerade tolles Gefühl.
Im Großen und Ganzen kam ich mir ein bisschen „reingeworfen“ vor. Mir wurden die Mitarbeiter nicht so richtig vorgestellt und auch sonst fühlt sich keiner so recht für mich zuständig, nur die Azubine, die ja eigentlich nur ein Jahr älter ist als ich. Ohne sie wäre ich echt total verloren gewesen, jetzt die zwei Tage. Ich hoffe, es lag bisher auch nur daran, dass der Chef (mein Ausbilder) nicht da war… Morgen kommt er wieder aus dem Urlaub, die Azubine aus dem 3. Lehrjahr auch und wir bekommen eine Praktikantin aus Frankreich, die für ein halbes Jahr bleibt. Ich bin schon recht gespannt auf drauf, jedoch freue ich mich im Moment aber doch nicht so richtig. Da sind dann doch so Gedanken wie „Und wenn es so weiter geht wie bisher? Wenn ich wieder so daneben stehen muss?“. Ich hoffe aber wirklich, dass es besser wird. Also ich weiß ja auch nicht, vielleicht sollte es nicht so schlimm sein nur daneben zu stehen, aber daneben stehen und nicht mitreden zu können ist ein scheiß Gefühl =/ Und wenn man dann noch liest, dass sich in anderen Bibliotheken viel Zeit für die Auszubildenden genommen wird und wie nett doch alle sind… Das hat mich Freitagabend dann doch schon sehr fertig gemacht, sodass ich einfach weinen musste.
Ich hoffe wie gesagt wirklich, dass es besser wird. Es kann doch nicht sein, ich hab mir so viel Mühe mit meinen Bewerbungen gegeben, bin 200km weit von meinen Eltern weggezogen, hab eine Menge Vorstellungsgespräche abgesagt, hab einen Ausbildungsplatz, den ich schon sicher hatte, abgesagt und alles damit ich jetzt einen Ausbildungsplatz hab, der mir nicht gefällt? Liegt ja nicht am Beruf… Falls es mir wirklich auch in den nächsten Wochen nicht besser werden sollte, weiß ich wirklich nicht mehr weiter.
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